THE PRINCE OF NOTHINGWOOD

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Ein Film von Sonia Kronlund
Produktion : Laurent Lavolé
Mit Salim Shaheen, Sonia Kronlund et 
Qurban Ali

Schweiz, 2015, 86′
DCP 2k (1:1,85)
Ton : 5.1
Kinostart in Romandie : 06.09.2017
Kinostart in Deutschschweiz :  24.05.2018
SUISA : 1012.184

Salim Shaheen ist eine Art afghanischer Bud Spencer, der aber statt mit den Fäusten lieber mit der Knarre arbeitet. Darüber hinaus jedoch dreht er selbst als Regisseur Filme wie andere Leute Zigaretten. Bereits 110 Filme hat er produziert. In guten Zeiten dreht er schon mal 10 Filme pro Jahr.

Die Dokumentation folgt der barocken Erscheinung, wie sie unter erheblicher Lautstärkeentfaltung durchs kriegsverwüstete Hinterland pflügt, immer vier Projekte gleichzeitig vorantreibt und im Herzen der Finsternis eine Mikro-Entertainment-Industrie aus dem Boden zu stampfen versucht. «Es gibt Hollywood und es gibt Bollywood», sagt Shaheen einmal im Film: «Und dann gibt es noch Nothingwood. Das ist hier, denn hier gibt es kein Geld.»

«Nothingwood» hat in Cannes Weltpremiere gefeiert und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Ein grossartiger Film und ein ganz anderer Blick auf ein Land, das wir vor allem mit Krieg verbinden.

 

„Wirklich ein verblü ender und bizarrer Film. Er hat mehrere Ebenen und ist mehr als eine Reise auf den Spuren dieses vollkommen spinnigen afghanischen Regisseurs, der über 100 Filme mit geringsten Mitteln produziert hat. „Nothingwood“ stellt auch die Frage nach dem Kino als Medium und was es einem Land bringen kann.“
Pierre-Philippe Cadert – Vertigo, La Première

„Das Drehteam von „Nothingwood“ wagt sich in die leeren Nischen der Buddha-Statuen von Bamiyan. Und der Film endet auf einer Bergkette, die an das Rückgrat und den gespaltenen Schädel eines versteinerten Drachens erin- nert. Mythos, Fiktion und Realität vermischen sich.“
Antoine Duplan – Le Temps