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EL MUNDO AL REVÉS

Ein Film von Agostina Di Luciano, Leon Schwitter
Schweiz, Argentina - 2025 - 77'
Kinostart: 26.03.2026

In einem kleinen Dorf in Argentinien auf dem Land führen die Bewohnerinnen ein von Natur und Routine geprägtes Leben. Als dem älteren Bauern Omar eines Abends ein Licht erscheint, begibt er sich mit seinem Enkel Noah auf die Reise nach dem Sinn. In einer Ferienvilla deren Besitzerinnen nie da sind auf, machen die zwei Haushälterinnen Rosana und Lily eine Entdeckung, die ihnen neues Wissen eröffnet.

Bern

Ab 26.03.2026, Kino Rex
Do 2.4/Sa 4.4 16:15, Fr 3.4/So 5.4 18:30, Mo 6.4 11:15, Di 7.4 20:30, Fr 4.4/Sa 5.4 22:15

Biel

Ab 27.03.2026, Filmpodium Biel
So 5.4 20:30, Sa 11.4 20:30 (in Anwesenheit von Agostina Di Luciano und Leon Schwitter), Do 16.4 19:00

Deutschschweiz

Ab 26.03.2026, Kinostart
(2. Woche)

Freiburg

Ab 25.03.2026, Kino Korso
So 5.4/Mo 6.4/Di 6.4 16:15

Luzern

03.04.2026 - 18:30, Stattkino
In Anwesenheit von Agostina Di Luciano und Leon Schwitter // Weitere Vorstellungen: Mi 8.4 18:30, Fr 10.4 20:30, So 12. 4 20:30

Winterthur

Ab 26.03.2026, Kino Cameo
Sa 4.4 18:00, Mo 6.4 18:00, Di 14.4 18:00

Zürich

Ab 27.03.2026, Kino Xenix
So 5.4/So 12.4/So 19.4/So 26.4 12:00

«Die Argentinierin Agostina Di Luciano und der Zürcher Leon Schwitter mischen auf faszinierende Art Alltägliches und Märchenhaftes: Ihre Figuren haben mit der Wirtschaftskrise ebenso zu kämpfen wie mit geisterhaften Erscheinungen.»
Gregor Schenker, Züritipp

«El mundo al revés ist einerseits sozialrealistische Kritik an der argentinischen Gesellschaft, in der Arm immer ärmer und Reich immer reicher wird. Andererseits verschränkt dieser Hybridfilm die Kritik mit magischem Realismus – einem Genre, das die südamerikanische Literatur und den Film seit Jahrzehnten prägt. Der Film des jungen Regie-Duos bricht dabei lustvoll mit erzählerischen und filmischen Konventionen und ist erfrischend spielerisch und fabulierfreudig.»
Brigitte Häring, Kultur Kompakt – SRF 2 Kultur

«Der Film entführt uns in eine Realität, in der die Härte der sozialen Verhältnisse und die Poesie des Kosmos in einer ‹normalen› Kontinuität zueinander stehen. Aus diesem Blickwinkel spricht El mundo al revés, indem er schlicht von spiritistischer Medialität erzählt, vom Kino tout court, als Medium der Ununterscheidbarkeit zwischen Realität und Fiktion.»
Giuseppe Di Salvatore, Filmexplorer

«El mundo al revés ist ein Low-­Budget­-Film, dem der Zauber des Erzählens ein Begriff ist, der lan­ge einsame Abende verkürzen und vor allem eine Phantasie anregen kann, die insbesondere, wenn nichts anderes da ist, einen regelrechten Reichtum darstellt.»
Thierry Frochaux, P.S. Zeitung

«So wirkt El mundo al revés: Verwurzelt im Alltag von Menschen, die sich kennen, ihren Rhythmus haben, ihre Beziehungen und Gewohnheiten. Männer und Frauen und Kinder, welche sich nicht zuletzt über Erzählungen und Erinnerungen von Generation zu Generation definieren, sei das die Geschichte vom verbrannten Esel des Grossvaters, oder jene der Villenbesitzer aus Buenos Aires, die nie ins Bild kommen, sondern nur bisweilen in den Ton, über ominös banale Sprachnachrichten. Als Menschen machen wir aus allem eine Geschichte, das ist eine der wenigen funktionierenden Methoden, gemeinsam mit der Welt umzugehen und nicht alles alleine erkunden und verstehen zu müssen. »
Michael Sennhauser, sennhausersfilmblog.ch

«Die Form erinnert an das aktuelle Kino Argentiniens und besonders an Werke wie Trenque Lauquen (Laura Citarella, 2023), aber auch an Schweizer Produktionen (Füür Brännt von Michael Karrer, 2023). Die Kraft der erzählten Geschichten und der fantastischen Möglichkeiten lauert hinter den Bildern.»
Michael Bohli, Phosphor

«In El Mundo Al Revés steht nicht nur die Welt Kopf – auch die Grenzen zwischen Erzählformen und Genredefinitionen geraten ins Wanken, besonders die des Dokumentarfilms. Doch dieses Auf-den-Kopf-Stellen ist kein Selbstzweck, sondern öffnet neue Perspektiven: Der Film lädt dazu ein, anders zu denken – ihn als einen Raum zu begreifen, in dem das Magische nicht als Fiktion, sondern als gelebte Realität Platz findet. Für viele Argentinier*innen ist diese Form des Übersinnlichen kein Märchen, sondern Alltag. Genau das bringt der Film mit überraschender Leichtigkeit und Konsequenz auf die Leinwand. Die filmische Übersetzung dieses Themas gelingt nicht nur formal, sondern auch emotional – und bietet sowohl den Filmschaffenden als auch dem Publikum eine bereichernde Erfahrung.»
Jonas Rippstein, akut Mag

«Agostina Di Luciano und Leon Schwitter bedienen sich des magischen Realismus, der Mystik und der Volkslegenden, um ein Werk zu schaffen, das gekonnt Dokumentation und fiktionale Handlung miteinander verwebt. Was bedeutet in dieser verkehrten Welt, in der die Realität selbst auf dem Kopf zu stehen scheint, noch Realität? Die Schauspieler:innen, die sich selbst spielen, sind hier Kompliz:innen der Filmschaffenden und bieten eine subtil humorvolle und wieder verzauberte Sicht auf die Welt.»
Aurélien Marsais, Visions du Réel

«Beide episodischen Erzählstränge des Films bedienen sich einer traumähnlichen, assoziativen Erzählweise. Diese ermöglicht nicht nur ein nahtloses Ineinanderfliessen von Fiktion und Realität, sondern macht El Mundo Al Revés zu einer zutiefst sinnlichen Erfahrung – einer ebenso unheimlichen wie anregenden Auseinandersetzung mit Kultur und dem Prozess des Freilegens komplexer Ideen, die beim Publikum zugleich Staunen und Neugier weckt.»
Cédric Succivalli, International Cinephile Society

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