In einem kleinen Dorf in Argentinien auf dem Land führen die Bewohnerinnen ein von Natur und Routine geprägtes Leben. Als dem älteren Bauern Omar eines Abends ein Licht erscheint, begibt er sich mit seinem Enkel Noah auf die Reise nach dem Sinn. In einer Ferienvilla deren Besitzerinnen nie da sind auf, machen die zwei Haushälterinnen Rosana und Lily eine Entdeckung, die ihnen neues Wissen eröffnet.
Deutschschweiz
«In El Mundo Al Revés steht nicht nur die Welt Kopf – auch die Grenzen zwischen Erzählformen und Genredefinitionen geraten ins Wanken, besonders die des Dokumentarfilms. Doch dieses Auf-den-Kopf-Stellen ist kein Selbstzweck, sondern öffnet neue Perspektiven: Der Film lädt dazu ein, anders zu denken – ihn als einen Raum zu begreifen, in dem das Magische nicht als Fiktion, sondern als gelebte Realität Platz findet. Für viele Argentinier*innen ist diese Form des Übersinnlichen kein Märchen, sondern Alltag. Genau das bringt der Film mit überraschender Leichtigkeit und Konsequenz auf die Leinwand. Die filmische Übersetzung dieses Themas gelingt nicht nur formal, sondern auch emotional – und bietet sowohl den Filmschaffenden als auch dem Publikum eine bereichernde Erfahrung.»
Jonas Ripstein, akut Mag
«Agostina Di Luciano und Leon Schwitter bedienen sich des magischen Realismus, der Mystik und der Volkslegenden, um ein Werk zu schaffen, das gekonnt Dokumentation und fiktionale Handlung miteinander verwebt. Was bedeutet in dieser verkehrten Welt, in der die Realität selbst auf dem Kopf zu stehen scheint, noch Realität? Die Schauspieler:innen, die sich selbst spielen, sind hier Kompliz:innen der Filmschaffenden und bieten eine subtil humorvolle und wieder verzauberte Sicht auf die Welt.»
Aurélien Marsais, Visions du Réel
«Beide episodischen Erzählstränge des Films bedienen sich einer traumähnlichen, assoziativen Erzählweise. Diese ermöglicht nicht nur ein nahtloses Ineinanderfliessen von Fiktion und Realität, sondern macht El Mundo Al Revés zu einer zutiefst sinnlichen Erfahrung – einer ebenso unheimlichen wie anregenden Auseinandersetzung mit Kultur und dem Prozess des Freilegens komplexer Ideen, die beim Publikum zugleich Staunen und Neugier weckt.»
Cédric Succivalli, International Cinephile Society
Buch Agostina Di Luciano, Leon Schwitter Kamera Leon Schwitter, Agostina Di Luciano, Luisina Guffanti Ton Leon Schwitter, Agostina Di Luciano, Luisina Guffanti, Martin Calcagnino Schnitt Agostina Di Luciano, Leon Schwitter Musik Hora Lunga Produktion Sabotage Filmkollektiv Koproduktion Agostina Di Luciano